Ich beherrsche das Chaos ...

... dank des Schneeflocken-Prinzips.
Worum es dabei geht kann man hier nachlesen.

Was mir das gebracht hat?
Also das war so: Ich will einen Roman vorplanen, habe die Geschichte schon sehr detailiert im Kopf. Viel Material, viele mögliche Szenen von denen ich gar nicht alle verwenden kann, super ausgearbeitete Figuren. Mit einem Wort: so viel Material, dass ich plötzlich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen habe. Ich wusste einfach nicht mehr wo ich anfangen wollte. Eigentlich wollt ich ja nur ein Exposé schreiben, aber wie macht man aus all dem Stoff ein eine spannende Geschichte, die Hand und Fuß hat?

Und hier kommt das Schneeflockenprinzip (Snowflake Method) zum Einsatz, die dem zerstreuten Künstler helfen soll, seine Gedanken auf das Wesentliche zu konzentrieren. Man beginnt mit einem einzelnen Satz. 15 Wörter die beschreiben wovon die Geschichte handelt, Prämisse sozusagen, und von da aus geht man dann in sieben Schritten ins Detail. Zum Schluss hat man dann ein schönes Exposé und wenn man mag auch eine szenenweise Aufstellung des Romans, den man dann "nur" noch schreiben muss.

Ich bin noch nicht ganz durch, und bei mir wird die Anzahl der verschiedenen Schritte eine andere sein. Mein Roman ist ja kein Ikea-Regal und das Schneeflockenprinzip auch keine Zusammenbauanleitung.

Und was das Ganze eigentlich mit Schneeflocken zu tun hat, und wie es genau geht, kann man jetzt oben unter dem genannten Link nachlesen - falls es irgendwie interessieren sollte ....

25.1.08 19:20

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