Die Schreibgruppe und ich

Ich wollte immer schon in eine Schreibgruppe. Nur fand ich es wichtig Leute zu finden, die schreibtechnisch und thematisch in etwa auf meiner Wellenlänge sind. Jetzt hat sich endlich einmal mit ein paar Forenbekanntschaften, die auch in Wien daheim sind etwas ergeben. Das erste Treffen war sehr nett. Jeder hat eine Kurzgeschichte zum allgemeinen Kritisieren freigegeben. Wir sind einstweilen dazugekommen zwei davon zu diskutieren, da wir ansonsten auch viele generelle Dinge zu bereden hatten. Man muss sich ja einmal kennen lernen, sehen mit wem man es zu tun hat. Meine Geschichte war noch nicht dran, aber eine Kollegin hat schon gesagt, da gäbe es seeehr viel anzumerken. Und ich bin gespannt aufs nächste Mal in ca. einem Monat.

1 Kommentar 7.2.08 11:32, kommentieren

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Was mich inspiriert I

Man hat immer wieder Ideen, und die braucht man auch ganz dringend. Oft überschütten sie einen. Alle auf einmal – und man hat absolut keien Zeit sie aufzuschreiben, umzusetzen usw. und wenn man dann einmal Zeit und Muße hätte. Dann kommen sie nicht.
Wo kommen die eigentlich her diese Ideen, aus denen sich dann was Geniales machen lässt? Ich habe mir vorgenommen, das einmal zu beobachten und immer wieder aufzuschreiben, wenn mich etwas inspiriert hat. Habe dafür auch eine neue Kathegorie aufgemacht, da ich da in nächster Zeit hoffentlich öfter etwas dazu schreiben werde.

Diesmal war es dieser Test: Welche Tarotkarte bin ich? Welche Tarotkarte bin ich?

Ich habe herausgefunden, dass ich der Stern bin und mich nachher mit einer Freundin drüber unterhalten, welche Karten uns sympathisch sind, oder zu welchen wir uns eher hingezogen fühlen als zu anderen. Das klingt jetzt alles sehr esoterisch, war aber eher eine nette Spielerei. Jedenfalls sprachen wir dann über die Hohepriesterin, die wir beide sehr mögen und plötzlich hatte ich eine kurze Geschichte im Kopf, in der es um eine Hohepriesterin geht. Sofort aufgeschrieben. Vielleicht waren es auch die hübschen Bilder, die mich beflügelt haben. Man kann sich die Ergebnisse mit verschiedenen hübschen Decks anzeigen lassen.
Solche Erlebnisse sind angenehm.

1 Kommentar 1.2.08 15:01, kommentieren

Neues Layout

Ahh! Jetzt find ich's viel besser. Seit ich die Kategorien eingefügt habe, fand ich das alte ganz arg unübersichtlich. Bin nur nie auf die Idee gekommen, dass man das einfach so mit einem anderen Layout ändern könnte. Dachte ich wäre wieder einmal zu blöd für so technische Spielereien.

Also, liebe nicht vorhandene Mitleser, ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber ich find es sehr schick. Dieses Lapislazuli-Flair ist jetzt ein wenig verloren gegangen, aber das alte Orange hat sich echt nicht mit dem neuen Lila vertragen. Dafür ist es jetzt schön übersichtlich und es macht vielleicht auch mehr Spaß jetzt, sich durchzuklicken.

1 Kommentar 28.1.08 13:37, kommentieren

Theatergruppe Casseiopaia

Vor Weihnachten bekam ich ein Mail von einer lieben Freundin, in dem sie mir ganz geheimnisvoll mitteilte, dass sie mich was fragen müsste. Es ginge um ein Projekt, aber das wäre per Mail nicht einfach zu beschreiben. Ob wir uns nicht im Kaffeehaus treffen wollen. Da ich für Kaffeehäuser und geheimnisvolle Projekte immer zu haben bin, war bald ein Termin ausgemacht. Und jetzt bin ich dabei: bei ihrer neugegründeten Theatergruppe, die sich seit ein, zwei Wochen „Casseiopaia“ nennt. Ich mache dabei voraussichtlich Dramaturgie und Regieassistenz, wobei – bei so einer kleinen Gruppe kann man das wahrscheinlich gar nicht so klar abgrenzen. Aufführungen sind für Juni geplant und gespielt wird: Geschlossene Gesellschaft von Jean-Paul Sartre. Bis jetzt sind wir zu viert: zwei Schauspielerinnen, ein Regisseur und ich – wir werden aber noch mehr, denn der Stücktext verlangt noch nach zwei Männern. Jedenfalls verspricht das eine spannende Sache zu werden.

1 Kommentar 28.1.08 13:11, kommentieren

Ich beherrsche das Chaos ...

... dank des Schneeflocken-Prinzips.
Worum es dabei geht kann man hier nachlesen.

Was mir das gebracht hat?
Also das war so: Ich will einen Roman vorplanen, habe die Geschichte schon sehr detailiert im Kopf. Viel Material, viele mögliche Szenen von denen ich gar nicht alle verwenden kann, super ausgearbeitete Figuren. Mit einem Wort: so viel Material, dass ich plötzlich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen habe. Ich wusste einfach nicht mehr wo ich anfangen wollte. Eigentlich wollt ich ja nur ein Exposé schreiben, aber wie macht man aus all dem Stoff ein eine spannende Geschichte, die Hand und Fuß hat?

Und hier kommt das Schneeflockenprinzip (Snowflake Method) zum Einsatz, die dem zerstreuten Künstler helfen soll, seine Gedanken auf das Wesentliche zu konzentrieren. Man beginnt mit einem einzelnen Satz. 15 Wörter die beschreiben wovon die Geschichte handelt, Prämisse sozusagen, und von da aus geht man dann in sieben Schritten ins Detail. Zum Schluss hat man dann ein schönes Exposé und wenn man mag auch eine szenenweise Aufstellung des Romans, den man dann "nur" noch schreiben muss.

Ich bin noch nicht ganz durch, und bei mir wird die Anzahl der verschiedenen Schritte eine andere sein. Mein Roman ist ja kein Ikea-Regal und das Schneeflockenprinzip auch keine Zusammenbauanleitung.

Und was das Ganze eigentlich mit Schneeflocken zu tun hat, und wie es genau geht, kann man jetzt oben unter dem genannten Link nachlesen - falls es irgendwie interessieren sollte ....

1 Kommentar 25.1.08 19:20, kommentieren